Akupunktur

 

Bei der Akupunktur werden Nadeln verschiedener Grösse und Qualität in ausgewählte Akupunkturpunkte gesetzt. Der Hautstich selber ist kaum spürbar.

 

In einer gewissen Tiefe trifft man mit der Nadelspitze auf den Akupunkturpunkt. Dabei wird eine Nadelreaktion ausgelöst, die sich als Ameisenkribbeln, angenehme Taubheit oder eine Empfindung des Anschwellens äussert und sich wie ein Faden entlang der Meridiane ausbreiten kann. Man sagt, dass mit dem Auslösen dieser Empfindung das Qi erreicht wird.

 

Die Punkte, die während der Akupunktur genadelt werden, haben jeweils für den Punkt typische Funktionen. So kann ein Punkt zum Beispiel helfen, Wind aus dem Körper abzuleiten und den Fluss in den Meridianen zu fördern. Ein anderer Punkt, ist besser geeignet, Feuchtigkeit aus dem Körper zu vertreiben oder Qi-Blockaden zu lösen.

 

Je nach Diagnose und vorliegenden Krankheitsbildwird  eine Punkte-Kombination ausgewählt die geeignet ist, das Gleichgewicht im Körper wieder herzustellen.

 

Laser-Akupunktur

Anstelle von Nadeln werden die Akupunkturpunkte mit medizinischem Laserlicht stimuliert. Der Vorteil: die Laser-Akupunktur ist absolut schmerzfrei. Sie wird bei Kindern und sehr schmerzempfindlichen Erwachsenen eingesetzt.

 

Ohr-Akupunktur

Am Ohr finden sich alle Reflexzonen des Körpers wieder: Der gesamte menschliche Körper ist in der Ohrmuschel «abgebildet». Ohr-Akupunktur wird unter anderem in der Schmerz-, Sucht- und Allergiebehandlung eingesetzt.

Da die über hundert Akupunkturpunkte des Ohres sehr nahe beieinander liegen und sehr empfindlich sind, ist eine punktgenaue Behandlung mit speziell dünnen Nadeln notwendig. 

Mit Hilfe einer Metallsonde stellt man fest, welche Punkte empfindlicher und damit «gestört» sind. Die Nadeln werden meist zwanzig bis dreissig Minuten im Ohr belassen. Es können auch Dauernadeln oder Kügelchen aufgeklebt werden, welche dann mehrere Tage getragen werden.